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Hier gibt es Interessantes über den Leuchtturm Buk

Geschichte Instandsetzung Nutzung Technische Daten


Leuchtturm BukMit 78 Metern über dem Meeresspiegel ist der Leuchtturm Buk bei Bastorf zwischen Rerik und Kühlungsborn der höchstgelegene Leuchtturm Deutschlands.
Der Leuchtturm Buk ist der höchstgelegene Turm von über 60 an den deutschen Nord- und Ostseeküsten. Mit nur 20,8 m Gesamthöhe und insgesamt 55 Stufen steht er auf der höchsten Erhebung der Umgebung, dem Bastorfer Signalberg 79 m ü. NN.
Seit 1878 warnt das Leuchtfeuer vor "Hannibal", einer lang gestreckten Sandbank vor der Wismarer Bucht.
Im ehemaligen Garten der Leuchtturmwärter befindet sich heute eine Aussichtsplattform. Seit Juni 2003 ist die Besichtigung des Leuchtturmes und die Besteigung der Galerie wieder möglich, welche durch die Gemeinde Bastorf organisiert wird.
Der Leuchtturm ist auf einer Asphaltstraße zu erreichen. Parkplätze befinden sich am Fuße des Signalberges, ca. 400 m Fußweg bis zum Leuchtturm.
Behindertenparkplätze befinden sich direkt am Leuchtturm.

Öffnungszeiten: täglich von 11:00 bis 17:00 Uhr
im Winter täglich von 11:00 bis 16:00 Uhr! (Witterungsabhängig).

Eintrittspreise für den Besuch der Aussichtsplattform:
pro Person:                             2,50 €
Kinder von 3 – 14 Jahre:        0,50 €

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Geschichte

1824 - Erste Überlegungen zur Notwendigkeit eines Leuchtturmes auf der Bukspitze bei Bastorf.
1871 - Die nautischen Vereine Wustrow und Lübeck wiesen erneut auf die unzureichende Befeuerung der norddeutschen Küste zwischen Travemünde und Darßer Ort mit rund 70 Seemeilen hin.
1876 - Baubeginn - In nur 1,5 Jahren errichtete der Baumeister Hansen aus Kröpelin mit Arbeitern aus dem heutigen Kühlungsborn das Leuchtfeuergehöft Buk. Der massive runde rote Turm war weiß verfugt und besaß eine dunkelfarbige Kuppe. Im Dienstgebäude waren zwei Wohnungen für Leuchtturmwärter eingerichtet.
1878 - Inbetriebnahme des Leuchtfeuers.
1912 - Elektrifizierung des Leuchtfeuers und Ersatz des Petroleumdochtfeuers. Einbau einer Reserve- Gasbeleuchtung, die sich bei Stromausfall automatisch einschaltete.
1945 - Veränderung der Kennung des Leuchtfeuers. Der Leuchtturm wurde rot angestrichen und unter der Galerie mit einem 4 m breiten weißen Band versehen. Bis Anfang der 60iger Jahre attraktives Ausflugsziel, war danach über viele Jahre das Betreten der Anlagen aus militärischen Gründen verboten.
1979 - Automatisierung der Leuchtfeuertechnik. Der letzte Leuchtturmwärter verlässt Buk. Überwachung durch die Fernsteuerzentrale des "Seehydrogaphischen Dienstes der DDR" in Warnemünde. Umbau des Wohnhauses zum Kinderferienlager der NVA.
1991 - Übernahme des Grundstückes mit Leuchtturm durch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck (WSA).

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Grundinstandsetzung

Für das stark sanierungsbedürftige Wohnhaus nebst Turm wurde in Abstimmung mit Denkmalschutz- und Baubehörden ein geeignetes Nutzungs- und Baukonzept erstellt. Die Grundinstandsetzung erfolgte in mehreren Bauabschnitten:
1991 - Bau der Zufahrtstraße zum Leuchtturm
1992 - Übergabe an die Gemeinde Bastorf
1992-94 - Sanierung des Leuchtturmes
1996-99 - Grundinstandsetzung des Wohnhauses. Die vorhandenen Anbauten sowie der Verbinder zwischen Wohnhaus und Turm wurden abgerissen.
Gesamtbaukosten ca. 1,09 Mio €.

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Heutige Nutzung

Die Betreibung des Leuchtturmes mit Leuchtfeuer erfolgt durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck. Im Wohnhaus sind Schalt- und Überwachungsanlage, sowie Diesel-Notstromaggregat für das Leuchtfeuer untergebracht. Das Sozialwerk der Bundesverkehrsverwaltung hat vier Wohnungen zur Familienerholung eingerichtet. Auf dem Leuchtturm wurde eine Antennenanlage eines Mobilfunkanbieters installiert. Im Jahre 2005 sind zwei weitere Masten für das automatische Schiffidentifikationssystem auf dem Leuchtturmgelände errichtet wurden.
Ostern 2007 wurde das Cafe "Valentin's" eröffnet.
Das Cafe hat täglich geöffnet.

Valentin's Cafe

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Technische Daten

Standort: 54°07'55'' N - 11°41'37'' O
Bauwerkshöhe: 20,8 m
Feuerhöhe: 95,3 m
Leuchte: Drehlinsensystem mit 20 Sektoren, davon 16 Linsen (Brennweite 700 mm)
Umdrehungszeit: 180 s
Lichtquelle: Halogenmetalldampflampe HQI-T 400 W (Haupt- und Reserve)
Lichtstärke: ca. 1,2 Mio candela
Kennung: Blink-Gruppe 4
Wiederkehr. 45 s
1,2 s Schein + (7,8 s Pause)
1,2 + (7,8)
1,2 + (7,8)
1,2 +( 16,8) = 45 s
Tragweite:
im roten Sektor: 040° - 073° 21,8 Seemeilen (40,4 km)
Im weißen Sektor: 073° - 265° 25,5 Seemeilen (47,2 km)

Der Leuchtturm im Winter

Im Übrigen ist der Leuchtturm auch im Winter ein lohnendes Ausflugsziel.

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